Hugenottenhalle
Sanierung, Umbau und Neuausrichtung der Hugenottenhalle in Neu-Isenburg

Eine zentrale Einrichtung in der Kulturland­schaft Neu-Isenburgs ist die Hugenottenhalle, kurz HUHA, an der Frankfurter Straße. Die Hu­genottenhalle bietet Raum für Konzerte, Thea­tervorstellungen, historische Ausstellungen so­wie für Vorträge und Lesungen. Angrenzend an die Eventhalle befindet sich seit nun 40 Jahren die Stadtbibliothek. Die Stadtbibliothek gehört zu den zentralen Orten der Begegnung und lo­kalen Identifikation und ist mit einem umfangrei­chen Angebot eines der beliebtesten Kultur- und Bildungseinrichtungen der Stadt Neu-Isenburg.

Kultur- und Bildungszentrum

Der Gebäudekomplex Hugenottenhalle/Stadtbibliothek wurde in den 70er Jahren als Bürgerzentrum, Veranstaltungshalle und als städtisches Kommunikationszentrum konzipiert. Die Hugenottenhalle hat vor allem durch die über lange Jahre in der Region einzigartige technische Ausstattung besonders für kulturelle Veranstaltungen überörtliche Bedeutung erlangt. Dies hat immerhin mehr als 40 Jahre standgehalten.

Auch die Stadtbücherei hat sich, trotz beengter Verhältnisse, zu einer der besten Bibliotheken Deutschlands in der Größenklasse bis 50.000 Einwohner entwickelt, wie einschlägige Rankings beweisen.

In dem vorgelegten Nutzungskonzept wird dargelegt, welche Erweiterungen des Gebäudekomplexes erforderlich sind, um sowohl die Stadtbibliothek als auch die Hugenottenhalle für die Zukunft bedarfsgerecht und konkurrenzfähig zu halten. Hierzu dient auch eine Flächenbedarfsanalyse. In diesem Zusammenhang wurden auch Überlegungen angestellt, den Gebäudekomplex funktional weiter aufzuwerten.

Aus dem Nutzungskonzept ergibt sich heute folgender zusätzlicher Flächenbedarf:

  • Hugenottenhalle ca. 760 m²
  • Stadtbibliothek ca. 1.000 m²
  • Volkshochschule (VHS) ca. 650 m²
  • Integrationsbüro ca. 40 m²
  • Stadtarchiv ca. 220 m²
  • Sonstige Nutzungen ca. 1.440 m²

Die Hugenottenhalle soll nun zu einem zeitgemäßen Konferenz- und Kongresszentrum ausgebaut werden. Ziel ist die Schaffung von multifunktional und flexibel nutzbaren Räumen für Vorträge und Seminare. Auch soll der Veranstaltungsbereich für Theater und Konzerte umstrukturiert und durch einen Kammerspielraum ergänzt werden. Des Weiteren werden die aktuell nicht ausreichend vorhandenen Pausenflächen in Form von Cafeteria und erweitertem Foyer ergänzt. Die Integration der VHS mit Verwaltung und Kursräumen wird dem Konzept eines Kultur- und Bildungszentrums gerecht.

Mittlere Ausbauvariante „Medium“

Die Erweiterung „Medium“ umfasst eine ein- bis zweigeschossige Aufstockung der Bibliothek sowie einen L-förmigen, dreigeschossigen Anbau. Das dritte Obergeschoss wird auf einen Riegel parallel zum Rosenauplatz reduziert. Diese Maßnahmen generieren bis zu 4.115 m² Neubaufläche.

Im Zuge der Erweiterung des Foyers im EG werden auch Flächen zur Vergrößerung des Saals erzeugt, sowie die Lagerflächen vergrößert. In den oberen Geschossen erfolgt die Erweiterung der Bibliothek, VHS (inkl. Verwaltung) und Tagungsräumen. Durch den Umbau der ca. 600 m² großen Kegelbahn im UG mit einer natürlichen Belichtung durch ein Lichtband zum Vorplatz der Halle in z.B. Bibliotheksfläche, ergibt sich sogar eine nutzbare Gesamtfläche von 4.125 m² bis 4.715 m².